ich bin jetzt so fancy und tippe englische titel für den müll, den ich mir aus dem kopf tippen muss.
raus damit.
heute reicht es nicht, egal welches medium ich verwende um zu schreiben.
es kommt immer mehr. der see aus worten leert sich nicht. sobald ich den hauch von trockenheit verspüre kommt die nächste welle und schwemmt die idee des versiegens weg.
als ob. tha.
bin ich mittlerweile schon angefressen auf meinen kopf, der sich nicht zu leeren vermag trotz der vielen worten, die ich bereits gebastelt habe aus dem chaos?
leicht.
nur etwas.
ich hab keine lust mehr das ventil offen zu lassen. es ist anstrengend. heute war anstrengend.
ich will nicht ständig abtauchen. ich will endlich wieder schwimmen.
die sonne sehen. auf der haut spüren.
nicht ständig das blau verfärbte licht als ausreichend einordnen, weil ich es nicht zu oberfläche schaffe.
so sehr ich das wasser liebe, der sauerstoff geht aus.
ich brauche nachschub. mehr davon. eine lunge voll neuer energie.
denn es warten noch einige stürme auf mich. dessen bin ich mir bewusst.
ruhige see ist noch nicht in sicht. meine reserven will ich nicht aufbrauchen. noch nicht.
ich hätte gerne nur einen tag - an dem ich meinen kopf ausschalte - an dem ich nur bin.
ohne ballast.
ohne vergangenheit. ohne zukunft. nur im moment leben. genießen. nicht mehr, nicht weniger.
impulsiv sein. nicht so verdammt verkopft jede sekunde zerdenken.
mein schatten scheint im wasser an länge und dunkelheit zu gewinnen.
Dienstag, 4. Februar 2020
Montag, 30. Dezember 2019
melancholie die wievielte? - aus dem archiv
ich kann meine laune heute nicht in worte fassen - ich weiß nur, dass es mir nicht gut geht.
dass ich gerade dabei bin, abzurutschen, wieder in das negative zu sinken.
ich will mich nicht wehren.
oder wehrte mich zu viel die letzte zeit - jetzt fühlt es sich an, als ob mein inneres ventil unter druck steht.
zu viel.
zu laut.
zu sehr.
zu voll.
so fühlt sich mein gedankenchaos an.
dieses schier endlos erscheinende chaos das stetig wächst. ich finde den faden nicht mehr, dem dessen hilfe ich alles entwirren könnte.
ach fuck.
warum blogge ich das alles?
für mich selbst? oder aus der verzweifelten hoffnung irgendwo in mir, dass doch noch jemand dieses chaos hier lesen könnte und sich darauf hin besorgt bei mir meldet?
das ist bullshit.
ich muss auf andere zu gehen, wenn ich hilfe brauche. wenn ich reden will.
ich darf nicht erwarten, es würde einfach so funktionieren.
2019 sind menschen zu beschäftigt als dass sie um sich sehen würden.
leben ist so kompliziert geworden, je mehr ich nachdenke.
mein verdammtes zerdenken zermürbt mich in momenten wie diesen.
ich würde gerne mal den inneren monolog abstellen. pausieren. einfach nur sein.
nicht so aware of everything.
dieses privileg bringt mir auch schuldgefühle. ich weiß immer mehr, wie verdammt gut ich es habe. negiere dadurch meinen anspruch darauf dass mein chaos auch daseinsberechtigung hat.
dass ich gerade dabei bin, abzurutschen, wieder in das negative zu sinken.
ich will mich nicht wehren.
oder wehrte mich zu viel die letzte zeit - jetzt fühlt es sich an, als ob mein inneres ventil unter druck steht.
zu viel.
zu laut.
zu sehr.
zu voll.
so fühlt sich mein gedankenchaos an.
dieses schier endlos erscheinende chaos das stetig wächst. ich finde den faden nicht mehr, dem dessen hilfe ich alles entwirren könnte.
ach fuck.
warum blogge ich das alles?
für mich selbst? oder aus der verzweifelten hoffnung irgendwo in mir, dass doch noch jemand dieses chaos hier lesen könnte und sich darauf hin besorgt bei mir meldet?
das ist bullshit.
ich muss auf andere zu gehen, wenn ich hilfe brauche. wenn ich reden will.
ich darf nicht erwarten, es würde einfach so funktionieren.
2019 sind menschen zu beschäftigt als dass sie um sich sehen würden.
leben ist so kompliziert geworden, je mehr ich nachdenke.
mein verdammtes zerdenken zermürbt mich in momenten wie diesen.
ich würde gerne mal den inneren monolog abstellen. pausieren. einfach nur sein.
nicht so aware of everything.
dieses privileg bringt mir auch schuldgefühle. ich weiß immer mehr, wie verdammt gut ich es habe. negiere dadurch meinen anspruch darauf dass mein chaos auch daseinsberechtigung hat.
weltschmerz
ich sitze in meinem neuen bett in einer neuen wohnung in einer neuen ecke der stadt, in die ich anfang 2018 geflüchtet bin. in der ich mich selbst gefunden habe.
die ich nie meine heimat schimpfen wollte, die ich so ins herz geschlossen habe
es ist so ein fucking klischee, am jahresende einen rückblick zu schreiben. mir egal.
mein kopf ist voll, die worte müssen raus, aber nicht in mein tagebuch.
dies hier dient als reminder an mich selbst.
es ist natürlich nicht allein sein zu wollen.
mein feminismus schränkt mich teils ein, obwohl sein ziel das genaue gegenteil als inhalt hat.
ich bin mir meiner privilegien ab und an für einen augenblick so bewusst, dass mich eine ohnmacht erfasst angesichts der ungerechtigkeit in der welt. im selben atemzug lasse ich kein gutes haar an mir für diese aufgeblasenheit.
wie könnte ich nur denken, ich könnte mich in die lage von diskriminierten marginalisierten personen versetzen?
das kann ich nicht.
ich beschimpfe mich selbst für den versuch, wenngleich ich nur versuche dem ganzen raum einzuräumen. mich nicht zum mittelpunkt zu machen.
um es mit diesen zeilen nicht zu schaffen.
ich muss lernen die anforderungen an mich selbst hinunterzuschrauben. mir fehler einzugestehen.
es ist okay, dass ich nicht okay bin.
fuck wird das schwer.
ich sage das zu anderen personen und meine es so. ohne hintergedanken. ohne einen zweifel.
es ist wahr für andere, aber niemals für mich.
ich muss mehr arbeiten, mehr geben, mehr reflektieren. problemen meine aufmerksamkeit schenken, da es viel zu viele gibt, die sich in ihrer bequemen blase ausruhen.
diese richtwerte, alles was ich mir damit abverlangen will, hindert mich an der wahren umsetzung.
ich komme nicht darüber hinaus mich zu informieren und zu reflektieren und auf andere mitmenschen wütend zu sein für die fehlende empathie.
das führt zu nichts.
ja wut braucht raum, aber hier würde ich viel weiter kommen, wenn ich was mache.
nicht nur denke.
und weiter geht der kreislauf des mir nicht genügens.
ich will so viel erreichen. so viel schaffen.
so viel lernen. mich gleichzeitig nicht zu wichtig neben weil fuck white feminism.
wie ich das alles unter einen hut bekomme?
gar nicht.
ich sags ganz ehrlich. ich bin überfordert. heillos.
genauso wie mich mein anspruch an den eigenen feminismus überfordert.
wie soll ich denn bitte eine ausreichende feministin sein, wenn ich mich doch nach einer beziehung sehne, in der ich mich großer wahrscheinlichkeit dem patriachat beugen muss. mehr als als single.
ich fühle mich so stark dadurch dass ich alleine bin.
ohne beziehung. ohne bindung.
und dann kommen die kalten monate - als ob es im sommer nicht genauso gewesen wäre, tha, aber das will ich mir nicht eingestehen - und ich sehne mich nach wärme.
das ist menschlich. und völlig in ordnung.
meine paranoia dem gesellschaftlichen konstrukt des mannes gegenüber überträgt sich langsam aber sich auf alle lebensebenen.
toxische männlichkeit.
fragile white male ego.
ich werfe mich begriffen um mich. und hasse mich selbst wenn ich mich in einem schwachen moment dabei ertappe, wie ich mich frage ob eine beziehung nicht doch schön wäre.
gleichzeitig treffe ich so viele typen, die noch nicht mal ansatzweise feministisch denken, und sich somit direkt ins aus katapultieren.
ohne eines tiefen verständnisses von feminismus kann ich mich nicht öffnen. so viel steht klar mittlerweile.
dieser eine anspruch, der sich in alle anderen wichtigen dingen irgendwo wiederfindet, genügt um mich selbst auszugrenzen.
wie sollen typen denn auf das level der feministischen frau kommen, wenn das thema gesellschaftlich negativ behaftet wird?
wie sollen zukünftig glückliche und gleichberechtigte beziehungen geführt werden, wenn die komfortzone des mannes nicht geöffnet wird für diskussion?
feminismus ist unbequem. ungemütlich. unattraktiv. nicht lustig. ernst.
ich spüre so oft, wie wenig feingefühl männer in meinem umfeld für sexismus haben. besonders im alltag.
das schürt meine wut auf sie. auf das patriachat. auf ihren unwillen etwas zu ändern.
auf diese abgefuckte welt, die so viel verkehrt gemacht hat in der vergangenheit und noch immer so viel scheiße baut.
es kommt weltschmerz in mir hoch, wenn ich diese zeilen tippe.
die ich auch nicht erneut lesen werde.
scheiß auf den schreibstil, den lesefluss. meine ständigen wortwiederholungen.
das hier kommt direkt aus meinem gehirn.
ich spiele hier mein fucking white privilege aus, indem ich rassismus nicht anspreche bis jetzt. ich kann es mir einfach lassen dieses thema unter den tisch fallen zu lassen, da es meinen alltag nicht beführt.
wie gestört ist das eigentlich?
ich tipse auf zehenspitzen um das thema herum um rassismus nicht zu reproduzieren. da ich bestimmt vieles nicht weiß. nicht genug lese dazu.
und bei dem thema verhärtet diese aufkeimende geduld mit mir in absolute unnachgiebigkeit.
nur weil es mich nicht betrifft, darf es nicht vergessen werden.
diese gedankenkreise in meinem kopf verlangen viel von meiner energie tagtäglich.
ich lande letzten endes bei zynismus. resignation. und so viel wut. und schmerz.
wie nur, kann ich was ändern?
wie kann ich helfen?
wenn ich nicht mal mit mir selbst klar komme?
diese hilflosigkeit macht mich rasend. ich fühle mich ohne kontrolle.
mir selbst raum zu geben, das habe ich verlernt.
nicht alle baustellen, die nie endend mehr statt weniger werden auf diesem planeten, gleichzeitig in angriff neben zu können, bricht mir das genick.
ich schaffe es nicht mal mit mir selbst geduldig zu sein.
die ich nie meine heimat schimpfen wollte, die ich so ins herz geschlossen habe
es ist so ein fucking klischee, am jahresende einen rückblick zu schreiben. mir egal.
mein kopf ist voll, die worte müssen raus, aber nicht in mein tagebuch.
dies hier dient als reminder an mich selbst.
es ist natürlich nicht allein sein zu wollen.
mein feminismus schränkt mich teils ein, obwohl sein ziel das genaue gegenteil als inhalt hat.
ich bin mir meiner privilegien ab und an für einen augenblick so bewusst, dass mich eine ohnmacht erfasst angesichts der ungerechtigkeit in der welt. im selben atemzug lasse ich kein gutes haar an mir für diese aufgeblasenheit.
wie könnte ich nur denken, ich könnte mich in die lage von diskriminierten marginalisierten personen versetzen?
das kann ich nicht.
ich beschimpfe mich selbst für den versuch, wenngleich ich nur versuche dem ganzen raum einzuräumen. mich nicht zum mittelpunkt zu machen.
um es mit diesen zeilen nicht zu schaffen.
ich muss lernen die anforderungen an mich selbst hinunterzuschrauben. mir fehler einzugestehen.
es ist okay, dass ich nicht okay bin.
fuck wird das schwer.
ich sage das zu anderen personen und meine es so. ohne hintergedanken. ohne einen zweifel.
es ist wahr für andere, aber niemals für mich.
ich muss mehr arbeiten, mehr geben, mehr reflektieren. problemen meine aufmerksamkeit schenken, da es viel zu viele gibt, die sich in ihrer bequemen blase ausruhen.
diese richtwerte, alles was ich mir damit abverlangen will, hindert mich an der wahren umsetzung.
ich komme nicht darüber hinaus mich zu informieren und zu reflektieren und auf andere mitmenschen wütend zu sein für die fehlende empathie.
das führt zu nichts.
ja wut braucht raum, aber hier würde ich viel weiter kommen, wenn ich was mache.
nicht nur denke.
und weiter geht der kreislauf des mir nicht genügens.
ich will so viel erreichen. so viel schaffen.
so viel lernen. mich gleichzeitig nicht zu wichtig neben weil fuck white feminism.
wie ich das alles unter einen hut bekomme?
gar nicht.
ich sags ganz ehrlich. ich bin überfordert. heillos.
genauso wie mich mein anspruch an den eigenen feminismus überfordert.
wie soll ich denn bitte eine ausreichende feministin sein, wenn ich mich doch nach einer beziehung sehne, in der ich mich großer wahrscheinlichkeit dem patriachat beugen muss. mehr als als single.
ich fühle mich so stark dadurch dass ich alleine bin.
ohne beziehung. ohne bindung.
und dann kommen die kalten monate - als ob es im sommer nicht genauso gewesen wäre, tha, aber das will ich mir nicht eingestehen - und ich sehne mich nach wärme.
das ist menschlich. und völlig in ordnung.
meine paranoia dem gesellschaftlichen konstrukt des mannes gegenüber überträgt sich langsam aber sich auf alle lebensebenen.
toxische männlichkeit.
fragile white male ego.
ich werfe mich begriffen um mich. und hasse mich selbst wenn ich mich in einem schwachen moment dabei ertappe, wie ich mich frage ob eine beziehung nicht doch schön wäre.
gleichzeitig treffe ich so viele typen, die noch nicht mal ansatzweise feministisch denken, und sich somit direkt ins aus katapultieren.
ohne eines tiefen verständnisses von feminismus kann ich mich nicht öffnen. so viel steht klar mittlerweile.
dieser eine anspruch, der sich in alle anderen wichtigen dingen irgendwo wiederfindet, genügt um mich selbst auszugrenzen.
wie sollen typen denn auf das level der feministischen frau kommen, wenn das thema gesellschaftlich negativ behaftet wird?
wie sollen zukünftig glückliche und gleichberechtigte beziehungen geführt werden, wenn die komfortzone des mannes nicht geöffnet wird für diskussion?
feminismus ist unbequem. ungemütlich. unattraktiv. nicht lustig. ernst.
ich spüre so oft, wie wenig feingefühl männer in meinem umfeld für sexismus haben. besonders im alltag.
das schürt meine wut auf sie. auf das patriachat. auf ihren unwillen etwas zu ändern.
auf diese abgefuckte welt, die so viel verkehrt gemacht hat in der vergangenheit und noch immer so viel scheiße baut.
es kommt weltschmerz in mir hoch, wenn ich diese zeilen tippe.
die ich auch nicht erneut lesen werde.
scheiß auf den schreibstil, den lesefluss. meine ständigen wortwiederholungen.
das hier kommt direkt aus meinem gehirn.
ich spiele hier mein fucking white privilege aus, indem ich rassismus nicht anspreche bis jetzt. ich kann es mir einfach lassen dieses thema unter den tisch fallen zu lassen, da es meinen alltag nicht beführt.
wie gestört ist das eigentlich?
ich tipse auf zehenspitzen um das thema herum um rassismus nicht zu reproduzieren. da ich bestimmt vieles nicht weiß. nicht genug lese dazu.
und bei dem thema verhärtet diese aufkeimende geduld mit mir in absolute unnachgiebigkeit.
nur weil es mich nicht betrifft, darf es nicht vergessen werden.
diese gedankenkreise in meinem kopf verlangen viel von meiner energie tagtäglich.
ich lande letzten endes bei zynismus. resignation. und so viel wut. und schmerz.
wie nur, kann ich was ändern?
wie kann ich helfen?
wenn ich nicht mal mit mir selbst klar komme?
diese hilflosigkeit macht mich rasend. ich fühle mich ohne kontrolle.
mir selbst raum zu geben, das habe ich verlernt.
nicht alle baustellen, die nie endend mehr statt weniger werden auf diesem planeten, gleichzeitig in angriff neben zu können, bricht mir das genick.
ich schaffe es nicht mal mit mir selbst geduldig zu sein.
Donnerstag, 19. September 2019
ganz schön okay
falls sich jemals wieder eine person auf meinen blog verirrt, hör dir unbedingt ganz schön okay von casper und kraftklub an.
es ist fantastisch. und spiegelt meine momentanes inneres gefühl wider.
fürjene, die in zukunft ein wenig einblick in meine gedankenchaos mein zukunfts-ich, die nachlesen will, wie mein jahr noch so verlaufen ist.
ich schreibe hier nämlich nur für mich. wird mir heute einmal mehr klar.
meine karriere als texterin wird nie abheben und wahr werden, aber das ist okay so.
ich habe meine wunschausbildung hinbekommen und abgeschlossen. aktuell trete ich etwas auf der stelle und bekomme meinen arsch ein wenig zu wenig hoch um richtig durchzustarten.
aber es gehören eben auch mieten bezahlt und essen eingekauft. der traum muss nur noch ein wenig durchhalten.
immerhin kann ich mein studium endlich anwenden und bin restlos begeistert von der tatsache, dass ich wieder liebe in dem ganzen finde. gegen ende von meiner ehemaligen heimatsstadt hatte ich die nase so voll, wollte sehnlichst weg.
nun zu etwas schwermütigerem.
ich bin noch nicht über meinen schatten gesprungen. ich habe so meine vermutungen, was ich im märz meinte.
dieses "ich muss" hat mich völlig eingeschränkt. also habe ich weiter mauern aufgebaut.
weggeschoben. verdrängt.
jetzt gerade. frisch umgezogen. wieder in einer wg. lerne ich langsam auf- zu machen.
ich laufe nicht mehr weg vor der inneren konfrontation meiner probleme, auch wenn der anblick mich stresst und innerlich versteifen lässt.
meine mitbewohnerin ist so wundervoll, dass ich keine worte finde.
so offen, so reflektiert. so voll von gefühlen, dass ich immer wieder staune, wo die herkommen.
ich nehme mir an ihr ein vorbild. ich sollte meinen kopf viel öfter ausschalten und einfach springen.
wenn nur nicht dieser schatten wäre.
vielleicht lasse ich ihr irgendwann mein gelabere hier lesen. wenn mir zumute ist danach meine seele zu offenbaren. oder so.
sie weiß längst mehr als hier verfügbar und doch vieles nicht.
dinge, die nur zwischen den zeilen sinn machen, so ohne kontext.
hier gebe ich mein scheitern viel ehrlicher zu als im realen leben. da zwinge ich mich stark zu bleiben, mich wieder einzukriegen.
nur wenn ich alleine bin, eine tastatur vor meiner nase, gestehe ich.
viel mehr sogar als mit der hand in meinem tagebuch. was ich übrigens furchbar finde.
wie selten ich schreibe, vor allem tagebuch.
irgendwie hab ich nur diesen innerlichen zwang alles loszuwerden, dieses ventil des schreibens ganz und gar auszuschöpfen, dass ich diesem anspruch nicht gerecht werden fürchte und deswegen gar nicht schreibe.
meine ansprüche an mich selbst sind segen und fluch zugleich.
einerseits sind ziele gut. träume. sich sachen überlegen und planen.
andererseits schränke ich mich in der tatsächlichen umsetzung ein, indem ich eine elendslange liste im kopf habe, die mich stresst und hindert.
diese balance zwischen erwartung und ehrgeiz vs. zu viel kann ich sehr schlecht.
scheiß leistungsgesellschaft. schimpft sich an der stelle hier gut.
alles in allem komme ich immer mehr bei mir selbst an. und liebe mich sehr.
was so verdammt wichtig ist.
und so schade, wie lange es dauert. und gleichzeitig gut, dass der weg nie zu ende ist, da ich grinsen muss an diese ganze selbstliebe, die noch auf mich wartet in mir.
ist das womöglich ein weiterer post voll mit geschwafel? auf jeden fall.
ich werde ihn direkt posten.
scheiß auf durchlesen und überlegen.
am besten finde ich jene worte von mir, die impulsiv und spontan kommen.
oh und der herbst ist da. das liebe ich auch sehr. um so richtig random abzuschließen.
es ist fantastisch. und spiegelt meine momentanes inneres gefühl wider.
für
ich schreibe hier nämlich nur für mich. wird mir heute einmal mehr klar.
meine karriere als texterin wird nie abheben und wahr werden, aber das ist okay so.
ich habe meine wunschausbildung hinbekommen und abgeschlossen. aktuell trete ich etwas auf der stelle und bekomme meinen arsch ein wenig zu wenig hoch um richtig durchzustarten.
aber es gehören eben auch mieten bezahlt und essen eingekauft. der traum muss nur noch ein wenig durchhalten.
immerhin kann ich mein studium endlich anwenden und bin restlos begeistert von der tatsache, dass ich wieder liebe in dem ganzen finde. gegen ende von meiner ehemaligen heimatsstadt hatte ich die nase so voll, wollte sehnlichst weg.
nun zu etwas schwermütigerem.
ich bin noch nicht über meinen schatten gesprungen. ich habe so meine vermutungen, was ich im märz meinte.
dieses "ich muss" hat mich völlig eingeschränkt. also habe ich weiter mauern aufgebaut.
weggeschoben. verdrängt.
jetzt gerade. frisch umgezogen. wieder in einer wg. lerne ich langsam auf- zu machen.
ich laufe nicht mehr weg vor der inneren konfrontation meiner probleme, auch wenn der anblick mich stresst und innerlich versteifen lässt.
meine mitbewohnerin ist so wundervoll, dass ich keine worte finde.
so offen, so reflektiert. so voll von gefühlen, dass ich immer wieder staune, wo die herkommen.
ich nehme mir an ihr ein vorbild. ich sollte meinen kopf viel öfter ausschalten und einfach springen.
wenn nur nicht dieser schatten wäre.
vielleicht lasse ich ihr irgendwann mein gelabere hier lesen. wenn mir zumute ist danach meine seele zu offenbaren. oder so.
sie weiß längst mehr als hier verfügbar und doch vieles nicht.
dinge, die nur zwischen den zeilen sinn machen, so ohne kontext.
hier gebe ich mein scheitern viel ehrlicher zu als im realen leben. da zwinge ich mich stark zu bleiben, mich wieder einzukriegen.
nur wenn ich alleine bin, eine tastatur vor meiner nase, gestehe ich.
viel mehr sogar als mit der hand in meinem tagebuch. was ich übrigens furchbar finde.
wie selten ich schreibe, vor allem tagebuch.
irgendwie hab ich nur diesen innerlichen zwang alles loszuwerden, dieses ventil des schreibens ganz und gar auszuschöpfen, dass ich diesem anspruch nicht gerecht werden fürchte und deswegen gar nicht schreibe.
meine ansprüche an mich selbst sind segen und fluch zugleich.
einerseits sind ziele gut. träume. sich sachen überlegen und planen.
andererseits schränke ich mich in der tatsächlichen umsetzung ein, indem ich eine elendslange liste im kopf habe, die mich stresst und hindert.
diese balance zwischen erwartung und ehrgeiz vs. zu viel kann ich sehr schlecht.
scheiß leistungsgesellschaft. schimpft sich an der stelle hier gut.
alles in allem komme ich immer mehr bei mir selbst an. und liebe mich sehr.
was so verdammt wichtig ist.
und so schade, wie lange es dauert. und gleichzeitig gut, dass der weg nie zu ende ist, da ich grinsen muss an diese ganze selbstliebe, die noch auf mich wartet in mir.
ist das womöglich ein weiterer post voll mit geschwafel? auf jeden fall.
ich werde ihn direkt posten.
scheiß auf durchlesen und überlegen.
am besten finde ich jene worte von mir, die impulsiv und spontan kommen.
oh und der herbst ist da. das liebe ich auch sehr. um so richtig random abzuschließen.
Dienstag, 26. März 2019
innerliches chaos
beinahe ein jahr später sitze ich vor dem laptop und denke endlich daran hier mal wieder was reinzuschreiben.
ich habe mich abgekapselt. ganz gewollt.
weil es einige dinge gibt, die ich nicht besprechen will. deren realität ich nicht ins auge sehen will.
die ich schlichtweg vor mir verleugne.
ganz oben auf der liste steht etwas, das ich in den kommenden tagen änderen werde. nicht will, sondern werde.
ansonsten bleibe ich weiterhin diese feige blasse version von mir, die ich in den letzten monaten geworden bin.
eine version von mir selbst, die ich nicht wiedererkenne.
und eine, die ich nicht mehr als standard annehmen will.
schluss, aus ende.
ich bin bald ein jahr hier in der stadt und muss mich endlich meinen alten schatten und neuen barrieren stellen. beide sind von mir selbst errichtet und gehören angesprochen.
durchgegangen, eine lösung erarbeitet und abgeschlossen.
nicht weiter verdrängen, nicht wahrhaben und außen vor lassen. dieses spiel spiele ich seit über einem jahr mit manchen themen.
nope. 2019 wird kein jahr wie das letzte.
ichwill werde meinen verdammten arsch hochbekommen und wieder rückrat haben. meine brüchige selbstdisziplin neu entdecken um allem voran mir wieder ohne schlechtes gewissen selbst in die augen sehen zu können.
dies hier ist kein appell sondern ein vertrag mit mir selbst, den ich nicht brechen werde.
kopf hoch, schultern zurück und rein in das chaos.
ich habe mich abgekapselt. ganz gewollt.
weil es einige dinge gibt, die ich nicht besprechen will. deren realität ich nicht ins auge sehen will.
die ich schlichtweg vor mir verleugne.
ganz oben auf der liste steht etwas, das ich in den kommenden tagen änderen werde. nicht will, sondern werde.
ansonsten bleibe ich weiterhin diese feige blasse version von mir, die ich in den letzten monaten geworden bin.
eine version von mir selbst, die ich nicht wiedererkenne.
und eine, die ich nicht mehr als standard annehmen will.
schluss, aus ende.
ich bin bald ein jahr hier in der stadt und muss mich endlich meinen alten schatten und neuen barrieren stellen. beide sind von mir selbst errichtet und gehören angesprochen.
durchgegangen, eine lösung erarbeitet und abgeschlossen.
nicht weiter verdrängen, nicht wahrhaben und außen vor lassen. dieses spiel spiele ich seit über einem jahr mit manchen themen.
nope. 2019 wird kein jahr wie das letzte.
ich
dies hier ist kein appell sondern ein vertrag mit mir selbst, den ich nicht brechen werde.
kopf hoch, schultern zurück und rein in das chaos.
Dienstag, 10. April 2018
priorität: ich.
ist es lächerlich am geburtstag auf mitternacht zu warten, und eine leere zu fühlen wenn das handy stumm bleibt?
ich finde ja.
vor allem, da ich kein geburtstagsmensch bin, kein tamtam darum mache, dass ich seit genau dem tag die welt mit meiner anwesenheit beehre (und so sätze von mir gebe zum beispiel).
dennoch kann ich das gefühl nicht abschütteln. es ist da. und drückt wie ein stein im schuh, der bügel im bh, der in die haut einschneidet, der zu straffe zopfgummi in den haaren.
und es stört mich, dass es mich stört. aber das gefühl überrascht mich nicht.
die leute wissen, dass ich keinen großen wert auf meinen geburtstag lege. 23 ist eine stinklangweilige zahl. nichts besonders.
nur für mich. für mein selbstwertgefühl.
vor einem jahr war ich noch am boden zerstört. mein vergangenes jahr war hart.
momentan habe ich vermutlich luxusprobleme. vor allem das aktuelle "mimimi, ich habe geburtstag seit einer halben stunde und noch keine hundert nachrichten bekommen."
wtf?
seit wann denke ich so?
ich habe extra nirgends online - stichwort fb - das datum angegeben um nicht jahr für jahr unpersönliche glückwünsche von menschen zu lesen, mit denen ich keinen kontakt habe.
vielleicht ist es mir deshalb umso wichtiger ehrliche gedanken zu lesen, zu spüren, dass leute an mich denken. meine leute. meine freunde.
das ist doch absurd. einige sehe ich heute sowieso!
ich denke, das alles hat wenig bis nicht mit meinem geburtstag zu tun, sondern viel mehr über meine schwirrenden gedanken zum thema gleichgewicht in einer freundschaft.
ich bin einige male ziemlich unsanft auf den boden der tatsachen geholt werden, dass ich mehr an menschen denke, als sie an mich.
ich mir mehr gedanken mache wie es ihnen geht, versuche sie zu treffen, als umgekehrt.
damit meine ich nicht ständige aufmerksamkeit. darin bin ich selbst grottenschlecht. oder durchgehende nähe. kann ich nämlich auch nicht.
aber ist es nicht für jede person schön zu lesen, dass jemand an sie denkt?
irgendwann habe ich geschnallt, dass ich mal warten sollte wer an mich denkt. wer sich meldet.
tha. wow.
manche freundschaften hatte ich mit der seltenen kontaktaufnahme meinerseits ruiniert. vor allem eine. ich weiß das.
ich sitze hier also im glashaus und schmeiße wie wild mit steinen um mich. und wundere mich, warum es weh tut.
oder?
hm. teils teils.
so momente wecken erneut die frage in mir, was andere haben und ich nicht, dass sie im gedächtnis verbleiben. dass sich leute melden. ob es andere umgedreht haben, immer melden sich menschen bei ihnen und sie sich nicht?
ich kann mir die position irgendwie nicht vorstellen.
wow bin ich selbstgerecht. ich, die selbst in letzter zeit tagelang für einfache antworten braucht, weil ich langsam aber sicher wahnsinnig werde mit der onlinekommunikation.
dann kommt ein tag, an dem ich aufmerksamkeit will, wenngleich ich zuvor ständig allen erklärte, wie sehr ich mich freue, wenn das handy mal stumm bleibt.
was will ich eigentlich damit bezwecken? wie sollte sich da jemand auskennen?
ich wollte - beim tippen des titels - zu dem schluss kommen, dass ich meine freundschaften neu durchdenken sollte. was ist eine enge freundschaft? was eine flüchtige?
stattdessen erkenne ich jetzt, dass ich eingebildet klinge. so sehr nach einer person, die nicht weiß was sie will.
ich will mich dennoch priorisieren. mich vor andere stellen. mein glück vor das anderer. mich nicht mehr so nach anderen richten, dass es ihnen gut geht, dass ja alle zufrieden mit der situation sind. egal, ob ich dann ausgelaugt neben mir stehe.
heute erst recht. ein wenig mehr egoismus für mich. pah. ich mag das wort nicht.
ich finde ja.
vor allem, da ich kein geburtstagsmensch bin, kein tamtam darum mache, dass ich seit genau dem tag die welt mit meiner anwesenheit beehre (und so sätze von mir gebe zum beispiel).
dennoch kann ich das gefühl nicht abschütteln. es ist da. und drückt wie ein stein im schuh, der bügel im bh, der in die haut einschneidet, der zu straffe zopfgummi in den haaren.
und es stört mich, dass es mich stört. aber das gefühl überrascht mich nicht.
die leute wissen, dass ich keinen großen wert auf meinen geburtstag lege. 23 ist eine stinklangweilige zahl. nichts besonders.
nur für mich. für mein selbstwertgefühl.
vor einem jahr war ich noch am boden zerstört. mein vergangenes jahr war hart.
momentan habe ich vermutlich luxusprobleme. vor allem das aktuelle "mimimi, ich habe geburtstag seit einer halben stunde und noch keine hundert nachrichten bekommen."
wtf?
seit wann denke ich so?
ich habe extra nirgends online - stichwort fb - das datum angegeben um nicht jahr für jahr unpersönliche glückwünsche von menschen zu lesen, mit denen ich keinen kontakt habe.
vielleicht ist es mir deshalb umso wichtiger ehrliche gedanken zu lesen, zu spüren, dass leute an mich denken. meine leute. meine freunde.
das ist doch absurd. einige sehe ich heute sowieso!
ich denke, das alles hat wenig bis nicht mit meinem geburtstag zu tun, sondern viel mehr über meine schwirrenden gedanken zum thema gleichgewicht in einer freundschaft.
ich bin einige male ziemlich unsanft auf den boden der tatsachen geholt werden, dass ich mehr an menschen denke, als sie an mich.
ich mir mehr gedanken mache wie es ihnen geht, versuche sie zu treffen, als umgekehrt.
damit meine ich nicht ständige aufmerksamkeit. darin bin ich selbst grottenschlecht. oder durchgehende nähe. kann ich nämlich auch nicht.
aber ist es nicht für jede person schön zu lesen, dass jemand an sie denkt?
irgendwann habe ich geschnallt, dass ich mal warten sollte wer an mich denkt. wer sich meldet.
tha. wow.
manche freundschaften hatte ich mit der seltenen kontaktaufnahme meinerseits ruiniert. vor allem eine. ich weiß das.
ich sitze hier also im glashaus und schmeiße wie wild mit steinen um mich. und wundere mich, warum es weh tut.
oder?
hm. teils teils.
so momente wecken erneut die frage in mir, was andere haben und ich nicht, dass sie im gedächtnis verbleiben. dass sich leute melden. ob es andere umgedreht haben, immer melden sich menschen bei ihnen und sie sich nicht?
ich kann mir die position irgendwie nicht vorstellen.
wow bin ich selbstgerecht. ich, die selbst in letzter zeit tagelang für einfache antworten braucht, weil ich langsam aber sicher wahnsinnig werde mit der onlinekommunikation.
dann kommt ein tag, an dem ich aufmerksamkeit will, wenngleich ich zuvor ständig allen erklärte, wie sehr ich mich freue, wenn das handy mal stumm bleibt.
was will ich eigentlich damit bezwecken? wie sollte sich da jemand auskennen?
ich wollte - beim tippen des titels - zu dem schluss kommen, dass ich meine freundschaften neu durchdenken sollte. was ist eine enge freundschaft? was eine flüchtige?
stattdessen erkenne ich jetzt, dass ich eingebildet klinge. so sehr nach einer person, die nicht weiß was sie will.
ich will mich dennoch priorisieren. mich vor andere stellen. mein glück vor das anderer. mich nicht mehr so nach anderen richten, dass es ihnen gut geht, dass ja alle zufrieden mit der situation sind. egal, ob ich dann ausgelaugt neben mir stehe.
heute erst recht. ein wenig mehr egoismus für mich. pah. ich mag das wort nicht.
Samstag, 20. Januar 2018
count down
die finalen 11 tage meines studiums sind eingeläutet. ich habe die bücherstapel für meine arbeit neben mir stehen. und entscheide mich jeden tag erneut für etwas anderes.
langsam aber sicher läuft die zeit aus. der sand im oberen teil des uhr verringert sich.
ich sehe jedes sandkorn unbeirrbar abstürzen in die untere hälfte. nichts handfestes hindert mich daran anzufangen, zu schreiben. den sand zu nutzen. die verbleibenden tage.
stattdessen entscheide ich mich aktiv und voll bewusst für andere dinge. schließe die aktuelle situation hinter einer mauer aus. nicht ein. ich schließe mich ein.
und frage mich, wie es sein wird wegzuziehen. weiter zu ziehen. neu zu beginnen.
morgen dann. aber wirklich. ohne ausreden.
ganz bestimmt.
langsam aber sicher läuft die zeit aus. der sand im oberen teil des uhr verringert sich.
ich sehe jedes sandkorn unbeirrbar abstürzen in die untere hälfte. nichts handfestes hindert mich daran anzufangen, zu schreiben. den sand zu nutzen. die verbleibenden tage.
stattdessen entscheide ich mich aktiv und voll bewusst für andere dinge. schließe die aktuelle situation hinter einer mauer aus. nicht ein. ich schließe mich ein.
und frage mich, wie es sein wird wegzuziehen. weiter zu ziehen. neu zu beginnen.
morgen dann. aber wirklich. ohne ausreden.
ganz bestimmt.
Donnerstag, 28. Dezember 2017
melancholie
endlich weiß ich, was ich fühle.
ich wollte heute nicht hierher fahren. ich wollte zuhause bleiben. fernab meiner realität. meine gedanken haben mich dort eingeholt. ich merke, wie ich untergehe. und nichts dagegen tun kann. ich fühle mich gelähmt. zu vieles zieht mich hinab in die tiefe des wassers. meine gedanken wühlen es auf zu einem sturm. die wellen brechen immer wieder über meinem kopf, wenn ich versuche zur wasseroberfläche zu gelangen um meine lungen mit luft zu füllen. ich merke, wie ich langsam aufgebe zu kämpfen. zu versuchen. ich lasse mich treiben.
immer weiter hinab in die untiefen meiner melancholie. es ist kalt. aber ruhig. ich genieße die ruhe nach dem sturm meiner gedanken an der oberfläche. es ist friedlich hier inmitten der dunkelheit.
ich versuchte meinen gedanken raum zu geben, den sturm zu ertragen. schließlich ebnet ein sturm irgendwann wieder ab. ich versuchte durch den orkan zu gehen. die schiere gewalt hat mich überwältigt. auf den boden der tatsachen geworfen. ich musste unterschlupf im wasser suchen. doch dort bin ich ebenso unsicher. unsicher vor meinen mentalen abgründen.
bisher hat raum geben den inneren sturm abgewiegelt. verbessert. das schlimmste verhindert. mich vor dem ertrinken in mir selbst bewahrt. und jetzt. bin ich gesprungen. mit dem sturm im rücken. die tiefe vor mir schien ertragbar. oh wie fehlgeleitet ich war.
ich hab alte gewohnheiten wieder aufgenommen. jene, die mich noch tiefer ziehen. ein empor unmöglich erscheinen lassen. ich bin mein schlimmster feind. ich kann nicht damit aufhören zu sinken. mein scheitern ist fakt. keine möglichkeit. ein ausbruch so weit weg. mein selbst ertränkt mich. der fehlende sauerstoff intensiviert die müdigkeit am leben. ich sollte angst haben vor so gedanken. stattdessen registiere ich sie nur schulterzuckend.
das wasser dämpft den sturm. und so weit unten merke ich keine wellen mehr, die mich zuvor herumwirbelten. mich panisch machten. hier ist alles ruhig. dunkel. gedämpft.
ich muss nichts. ich schwebe durch die langersehnte stille.
und begrüße die dunkelheit.
ich wollte heute nicht hierher fahren. ich wollte zuhause bleiben. fernab meiner realität. meine gedanken haben mich dort eingeholt. ich merke, wie ich untergehe. und nichts dagegen tun kann. ich fühle mich gelähmt. zu vieles zieht mich hinab in die tiefe des wassers. meine gedanken wühlen es auf zu einem sturm. die wellen brechen immer wieder über meinem kopf, wenn ich versuche zur wasseroberfläche zu gelangen um meine lungen mit luft zu füllen. ich merke, wie ich langsam aufgebe zu kämpfen. zu versuchen. ich lasse mich treiben.
immer weiter hinab in die untiefen meiner melancholie. es ist kalt. aber ruhig. ich genieße die ruhe nach dem sturm meiner gedanken an der oberfläche. es ist friedlich hier inmitten der dunkelheit.
ich versuchte meinen gedanken raum zu geben, den sturm zu ertragen. schließlich ebnet ein sturm irgendwann wieder ab. ich versuchte durch den orkan zu gehen. die schiere gewalt hat mich überwältigt. auf den boden der tatsachen geworfen. ich musste unterschlupf im wasser suchen. doch dort bin ich ebenso unsicher. unsicher vor meinen mentalen abgründen.
bisher hat raum geben den inneren sturm abgewiegelt. verbessert. das schlimmste verhindert. mich vor dem ertrinken in mir selbst bewahrt. und jetzt. bin ich gesprungen. mit dem sturm im rücken. die tiefe vor mir schien ertragbar. oh wie fehlgeleitet ich war.
ich hab alte gewohnheiten wieder aufgenommen. jene, die mich noch tiefer ziehen. ein empor unmöglich erscheinen lassen. ich bin mein schlimmster feind. ich kann nicht damit aufhören zu sinken. mein scheitern ist fakt. keine möglichkeit. ein ausbruch so weit weg. mein selbst ertränkt mich. der fehlende sauerstoff intensiviert die müdigkeit am leben. ich sollte angst haben vor so gedanken. stattdessen registiere ich sie nur schulterzuckend.
das wasser dämpft den sturm. und so weit unten merke ich keine wellen mehr, die mich zuvor herumwirbelten. mich panisch machten. hier ist alles ruhig. dunkel. gedämpft.
ich muss nichts. ich schwebe durch die langersehnte stille.
und begrüße die dunkelheit.
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