Donnerstag, 3. August 2017

schwebezustand

ich werde wie es aussieht nicht im herbst schon umziehen. nicht mit ende vom sommer die stadt verlassen.
das schicksal hat einen anderen plan. sofern ich an sowas glauben würde.

umstände und unvorhersehbare situationen haben zu dem ergebnis geführt, dass ich ein weiteres semester hier sein werde.

ich schwanke zwischen vielem gefluche und betrübtheit und einer seltsamen inneren unruhe wegen dem ganzen.
mein plan hat nicht funktioniert. ich muss mit dem ergebnis noch klar kommen. bis es soweit ist, dauert es noch etwas.

ich hab jemanden kennen gelernt. vermutlich sollte ich das nicht hier erwähnen. wer weiß wer mitliest. aber ich muss es mir aus dem kopf schreiben, dringend.
ich kenn die person nicht - hoffe aber, dass sich das noch ändern wird. nur weiß ich nicht, ob zeit investieren nicht sowieso sinnlos wäre. diese innere unsicherheit nagt noch an mir.
bloß nichts riskieren sagt mir mein herz. für wen auch?
mein bauch ist nervös bei dem gedanken einfach zu springen. auszuprobieren. kennen lernen bedeutet noch nichts.

nicht so verkopft sein kathi.
vor was hast du angst?
zurückweisung? damit kennst du dich doch schon aus.
und wenn du ehrlich zu dir bist, stehen die chancen nicht schlecht das zu umgehen. also mach doch.

aber irgendwas hält mich zurück. ich kann es nicht benennen. merkwürdig meine stimmung im moment. ich will nach vorne und hab das gefühl, dass ich mich selbst hindere.
kann es das sein?
dass nur die vorstellung mich auf der stelle hält?
ich weiß es nicht.

dieser schwebezustand ist ein balanceakt zwischen zu vielen gedanken und noch mehr gegrübel. wozu denn?
unsichersein kannte ich nicht mehr. ich hab es überspielt. jetzt merke ich die folgen von letztem winter. denn in so momenten ist zwar vermutlich jede person zögerlich, nur vielleicht etwas weniger wie ich gerade.
ach ich weiß auch nicht, was ich habe. was hindert mich wirklich?

ist es nur die nervosität? ich weiß es nicht und auf der suche nach dem grund in meinem kopf wurden nur die gedanken mehr. das verkopfte. ein teufelskreis.

ich will springen, riskieren. aber bin ich schon bereit dazu?
weniger denken, einfach machen.
probieren. über den schatten springen. 

Kommentare:

  1. folge deinem bauchgefühl. es weist dir in jeder situation den weg. willst du ihn ansprechen? dann tus!
    vergangene erfahrungen lassen uns realistisch werden, sie hindern uns am romantischen denken, an der hoffnung. sie lassen uns weitergehen obwohl wir stehen bleiben wollen. sie lassen uns nicht verweilen, weil es weh tun könnte.

    Liebe Katherina, ich war so lange nicht mehr hier, aber ich vermisse es, über Gefühle zu schreiben. Über deine, über meine. Ich vermisse es, über Zugvögel zu reden (ich bin wohl ein bisschen melancholisch heute abend). Ich vermisse es, deine Kommentare zu lesen. Und ich vermisse die Zeit, dir eine Mail zu schreiben (und dir somit auf deine schon ewig lang in meinem Postfach schlummernde Mail zu antworten). Ich bin traurig, dass ich es nicht geschafft hab und ich hoffe, du verzeihst mir, und vielleicht kann die Kommentarfunktion uns doch nochmal zusammenführen.
    Liebst, Ziska

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  2. liebe Ziska!

    ich freue mich gerade so sehr über dein Kommentar. Keine Sorge über die verstrichene Zeit. Ich hab selbst lange nicht mehr auf meinen Blog geschaut, geschweige denn auf andere. Ich hab im Sommer den Moment verpasst ihn kennen zu lernen. Also so richtig. Bei einem Kaffee. Womöglich werde ich ihn eines Tages nochmal sehen. Ich denke ich hab gezögert, weil ich noch nicht bereit war. So viel es mich gefreut hat bei mir dieses Interesse zu entdecken, umso besser war es nicht einen Schritt zu wagen, der mich überfordert hätte zu dem Zeitpunkt.

    Ich vermisse es auch, deine Gedanken zu lesen. Zu antworten.
    Alles Liebe!

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    1. Liebe Katherina, auf meinem Blog hab dir auch geantwortet :)

      Es ist doch gut, dass du mit einem bisschen Entfernung spürst, dass dich ein tieferes Kennen lernen überfordert hätte. Es klingt, als hättest du dich damit angefreundet, dass das Interesse dich erfüllt hat aber es eben weiter nicht ging und das gut so ist. Es wird der Moment kommen in dem du bereit bist!
      Liebst, Ziska.

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